Comeback-Qualitäten sichern Platz zwei in Regensburg

Die Deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft hat beim Drei-Nationen-Cup in Regensburg den zweiten Platz belegt. Gegen England und den amtierenden Paralympics-Sieger Frankreich zeigte die neu formierte Mannschaft besonders am ersten Turniertag starke Comeback-Qualitäten.

Vier Spiele gegen europäische Spitzenteams

Vom 29. bis 31. Mai 2025 trafen Deutschland, England und Frankreich auf dem Gelände des BSC Regensburg jeweils zweimal aufeinander. Für die Mannschaft von Bundestrainer Martin Mania war das Turnier eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf die Europameisterschaft 2026.

Deutschland begann mit einem 1:1 gegen England. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gelang der deutschen Auswahl noch der Ausgleich.

Auch gegen Frankreich musste das Team einem Rückstand hinterherlaufen. Der amtierende Europa- und Paralympics-Sieger führte bereits mit 2:0, Deutschland kämpfte sich jedoch zurück und erreichte noch ein 2:2-Unentschieden.

Sieg gegen Frankreich zum Abschluss

Im zweiten Duell mit England musste sich Deutschland deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Zum Abschluss des Turniers gelang gegen Frankreich ein 2:1-Erfolg. Die französische Mannschaft trat in dieser Begegnung allerdings ohne mehrere ihrer erfahrensten Spieler an.

Mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage belegte Deutschland hinter England den zweiten Platz. Frankreich schloss das Drei-Nationen-Turnier auf Rang drei ab.

Die deutschen Spiele

  • Deutschland – England 1:1
  • Deutschland – Frankreich 2:2
  • England – Deutschland 4:1
  • Frankreich – Deutschland 1:2

Neue Gesichter und ein schwerer Rückschlag

Mit Nico Rother und Natan Werner kamen zwei Spieler erstmals bei einem internationalen Wettbewerb dieser Größenordnung für Deutschland zum Einsatz. Rother hatte erst unmittelbar vor dem Turnier seine internationale B1-Klassifizierung erhalten.

Das zweite Spiel gegen Frankreich wurde von einer schweren Verletzung überschattet. Nach einer unglücklichen Kollision mit einem Mitspieler erlitt Nico Rother einen Wadenbeinbruch.

Positives Fazit trotz wechselhafter Leistungen

Deutschland zeigte in Regensburg sowohl offensiv als auch bei der Moral Fortschritte. Besonders die beiden Aufholjagden gegen England und Frankreich sowie der abschließende Sieg gegen den Paralympics-Sieger blieben positiv in Erinnerung. Gleichzeitig machte die Niederlage im zweiten England-Spiel deutlich, an welchen Bereichen die neu formierte Mannschaft noch arbeiten musste.

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