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Modenschau führte zum Eklat – Revolution in der Türkei (03.04.2011)

(Diesen Text wollten wir schon gestern, 3.4., einstellen. Leider machte uns das Hotel-Netz einen Strich durch die Rechnung.)

Nach dem Frühstück bat uns der Trainer zum vormittäglichen Training. Hier zeigte sich die Kreativität der deutschen Equipe. Denn das Training wurde kurzerhand auf Grund des schlechten Wetters in einen Ballsaal des Hotels verlegt. Dieser war mit einem roten Teppich ausgelegt.

Mulle und Alex beim Training im Ballsaal

Es reihte sich somit in die Liste der außergewöhnlichen Trainingsstandorte des Nationalteams ein. Damit wird diese Einheit zukünftig in einem Atemzug mit dem Training im Flughafen Birmingham, am Atlantikstrand in Nantes und in der Fußgängerzone von Thessaloniki genannt werden.

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Rätsel – Wer hat an Mulles Uhr gedreht?

Portrait Mulle

Antalya. Halb vier am Morgen. Die Frisur sitzt. Mulle auch. Senkrecht im Bett. Michael schläft. Mulle fragt:“Micha, wie spät ist es?“ Micha schlief. „Mulle, halb vier, schlaf weiter!“
Trotz Zeitumstellung und weithin bekannter guter innerer Uhr schien Mulle sich der neuen Zeitzone noch nicht angepasst zu haben und noch am Jetlag zu nagen.

Angenommen:
Der Aufwachvorgang des Mulgheta R. verschiebt sich täglich um eine Stunde nach hinten. Ist es möglich, dass Micha als Mulles Zimmergenosse  in der Nacht vor unserem ersten Spiel durchschlafen kann? Lösungen sind als Kommentar zu hinterlassen. Zu gewinnen gibt es Mulles innere Uhr. Uhrmacher und Belgier sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

David gegen Goliat 1:1

Lukas beim Training

Heinrich beim Training

Der geschädigte Niehaus befand sich zum Tatzeitpunkt bei der Ausführung einer Ecke. Den Ball vor sich hertreibend wurde er vom überführten Tatverdächtigen Smirek nach wenigen Ballumdrehungen rüde gestellt und gefällt. Dieser Vorgang wurde von den Zeugen Nowak und Blancone genauestens verfolgt und detailgetreu sowie glaubwürdig zu Protokoll gegeben. Drei weitere Tatzeugen sollten ebenfalls vernommen werden, waren zum Tatzeitpunkt allerdings blind.
Da Niehaus danach war Gleiches mit Gleichem zu vergelten, folgte ein identischer Tathergang. Gerade noch das Opfer mutierte Niehaus alsbald zum Täter. Er fällte Smirek nach einer erneuten Ecke mit einem lapidaren „Ups“. Eine wiederholte Zeugenvernahme erschien nicht notwendig, da in dieser Äußerung des Täters ein vollkommenes Geständnis enthalten war. Über das Strafmaß wird in bekannt türkischer Bürokratiemanier entschieden werden.

Verwirrung im Lostopf

„“Frankreich oder England, Hauptsache Italien!!“
Ähnlich geographisch bewandert sprach einst der Fußballphilosoph Andi Möller über seine internationalen Einsätze. Überwältigt von den Eindrücken der Auslosung kam es auch bei unserer Jule zu ähnlichen Schwierigkeiten in der Geographie. Am Mittagstisch verkündete sie der Mannschaft freudestrahlend, dass China, Thailand und Frankreich die gelosten Gruppengegner seien. Zwischen Auslosung und endgültiger Bekanntgabe löste sich aber Frankreich vom europäischen Festland ab und verschmolz mit England zum eigentlichen Gruppengegner England. Nach diesen Grenzbereinigungen wissen wir jetzt endlich wo Belgien liegt. Dieses unscheinbare, kleine, aber durchaus vorhandene Land, hat zwar nichts mit diesem Turnier zu tun, ging aber bei den Verrückungsaktionen zwischenzeitlich kurz verloren. Es konnte wiedergefunden werden und Frankreich entgeht so einer Niederlage gegen Deutschland.

Schäfer und Smirek vor dem Aus?

Wie heute nach dem Technical Meeting bekannt wurde, ist es den türkischen Medizinern nicht möglich mehr als fünf Athleten pro Tag zu klassifizieren. Fraglich bleibt, ob bei der Abarbeitung nach dem Alphabet der Buchstabe S überhaupt erreicht werden kann. Das würde das Aus für die Sportsfreunde Schäfer und Smirek bedeuten, da sie international noch nicht klassifiziert sind. Nur gut, dass die „alten Hasen“ Russom, Schwarze und Wahl schon ihren Stempel im Pass haben.