Kategorien
Allgemein WM 2014

Polizei stoppt Training

Von der Polizei gestoppt, auf diesem öffentlichen Platz war kein Training möglich
Für eine kleine Trainingseinheit suchte das Team einen freien Platz, leider hatten die Polizisten im Hintergrund etwas gegen unsere sportliche Betätigung (Foto: Enrico Göbel)

Mit japanischer Höflichkeit wurden wir heute Vormittag des Platzes verwiesen. Für ein leichtes Training hatten wir einen öffentlichen Platz in unmittelbarer Hotelumgebung aufgesucht. Dort joggten wir einige Minuten, ehe zwei japanische Ordnungshüter uns die sportliche Betätigung an diesem Ort verbaten.

Der Adlerhorst

Vorderansicht Hotel Grand Eras

Einmal mehr meinte es der Ausrichter des Turniers gut mit der Deutschen Nationalmannschaft und quartierte diese, wie bereits schon bei den World Games in Antalya, in ein nobles 5 Sterne-Hotel ein. Ohne nun den tieferen Wahrheitsgehalt dieser Bewertung in näheren Augenschein nehmen und keine Vergleiche mit deutschen Etablissements anstellen zu wollen, sei die Residenz der Kicker mit dem Adler auf der Brust an dieser Stelle detailliert beschrieben, um sich ein Bild über die Gegebenheiten vor Ort machen zu können.

Wer schläft mit wem?

In unserem Hotel haben sich die acht Feldspieler über vier Stockwerke in vier gleichgroße Doppelzimmer verteilt. Nachdem der Trainer die Losung an die Mannschaft ausgab, sich ausschließlich auf denFußball zu konzentrieren, können sich die Akteure nicht mehr daran erinnern, mit wem sie ihr Schlafgemach teilen. Lediglich vereinzelte Informationen und weiterhelfende Hinweise, welche auf Zimmernummer und den dazugehörigen Partner hindeuten, konnten durch mentales Training reaktiviert werden: So erinnern sich manche Spieler an ihre Rückennummer, während wiederum andere Akteure ihr Alter auf dem Schirm haben. Erinnerungsstarke Spieler gehen sogar einen Schritt weiter und Behaupten tollkühn, ihre Zimmernummer fehlerfrei aufsagen zu können. Vom Vereinsfußball nicht loskommend geben abschließend manche Spieler sogar bei der Nationalmannschaft Preis, für welchen Bundesliga-Verein sie in der kommenden Saison an den Start gehen werden.

Ein munteres Mitmach-Rätsel, welches unglaublich viel Spaß machen wird, von 8 bis 88 Jahren freigegeben ist und erneut nur Belgier und dieses Mal auch Goal-Ball-Schiedsrichter von der Teilnahme ausschließt. Los geht es und ach herje, was haben wir jetzt schon für einen Spaß!

Rätsel – Wer hat an Mulles Uhr gedreht?

Portrait Mulle

Antalya. Halb vier am Morgen. Die Frisur sitzt. Mulle auch. Senkrecht im Bett. Michael schläft. Mulle fragt:“Micha, wie spät ist es?“ Micha schlief. „Mulle, halb vier, schlaf weiter!“
Trotz Zeitumstellung und weithin bekannter guter innerer Uhr schien Mulle sich der neuen Zeitzone noch nicht angepasst zu haben und noch am Jetlag zu nagen.

Angenommen:
Der Aufwachvorgang des Mulgheta R. verschiebt sich täglich um eine Stunde nach hinten. Ist es möglich, dass Micha als Mulles Zimmergenosse  in der Nacht vor unserem ersten Spiel durchschlafen kann? Lösungen sind als Kommentar zu hinterlassen. Zu gewinnen gibt es Mulles innere Uhr. Uhrmacher und Belgier sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

David gegen Goliat 1:1

Lukas beim Training

Heinrich beim Training

Der geschädigte Niehaus befand sich zum Tatzeitpunkt bei der Ausführung einer Ecke. Den Ball vor sich hertreibend wurde er vom überführten Tatverdächtigen Smirek nach wenigen Ballumdrehungen rüde gestellt und gefällt. Dieser Vorgang wurde von den Zeugen Nowak und Blancone genauestens verfolgt und detailgetreu sowie glaubwürdig zu Protokoll gegeben. Drei weitere Tatzeugen sollten ebenfalls vernommen werden, waren zum Tatzeitpunkt allerdings blind.
Da Niehaus danach war Gleiches mit Gleichem zu vergelten, folgte ein identischer Tathergang. Gerade noch das Opfer mutierte Niehaus alsbald zum Täter. Er fällte Smirek nach einer erneuten Ecke mit einem lapidaren „Ups“. Eine wiederholte Zeugenvernahme erschien nicht notwendig, da in dieser Äußerung des Täters ein vollkommenes Geständnis enthalten war. Über das Strafmaß wird in bekannt türkischer Bürokratiemanier entschieden werden.