Meist kommt es anders als man denkt! Diese Weißheit trifft derzeit für die Qualifikationsspiele der afrikanischen Länder im französischen Lille zu. Für die diesjährige Weltmeisterschaft sollten sich seit Mittwoch drei gemeldete Länder (Marokko, Senegal und Kamerun) in Frankreich einfinden, um das WM-Ticket zu erkämpfen. Wie unsere Jungs, Alex Fangmann u. Mulgheta russom, vor Ort mitteilen kämpfen aber nur zwei Länder um das Ticket. Kamerun ist aufgrund Visaschwierigkeiten nicht angereist. Somit spielen Marokko und Senegal um den WM-Platz. Die Spiele (Hin- u. Rückspiel) finden am Donnerstag und Freitag statt.
Kategorie: Länderspiele
Einstiger Schüler schlägt einstigen Lehrmeister

Nach der knappen 0:1-Niederlage am Freitag waren Spieler und Trainerstab am Samstag heiß auf eine Revanche.
Das erste Spiel hatte die im Vergleich zu früheren Auftritten limitierteren Fähigkeiten Englands aufgezeigt und Deutschland war gewillt diese in der zweiten Partie eiskalt auszunutzen.
Testspiele gegen England
Am Donnerstagabend trifft sich die Nationalmannschaft am Frankfurter Flughafen und fliegt zu zwei Testländerspielen gegen England nach Birmingham. Von dort geht es weiter nach Burton zum St. George’s Park, dem neuen Leistungszentrum des englischen Fußballverbandes. St. George’s Park wurde im Oktober 2012 eröffnet, verfügt über 14 Außenplätze, einen Indoor-Fußballplatz sowie über alle nur denkbaren
medizinischen, sporttherapeutischen und sportwissenschaftlichen Annehmlichkeiten. Neben sämtlichen Jugendnationalmannschaften trainiert sowohl das Blindenfußballteam, als auch das Cerebral Palsi-Team Englands auf der Anlage und zeigen damit, dass Inklusion nicht nur ein Wort und ein Wunsch, sondern Realität sein kann.
Nach Frankreich ist vor England
Mit zwei knappen 0:1-Niederlagen, aber einer Menge neuer Eindrücke und glücklicherweise ohne größere Blessuren, kehrte die Blindenfußball-Nationalmannschaft
aus Frankreich zurück. Die Testländerspiele in Bonny-sur-Loire gegen den amtierenden Europameister zeigten dem deutschen Team die noch vorhandenen Schwächen in der Balltechnik und im Spielaufbau auf.
Sowohl im sehr gut besuchten Spiel am Samstag, als auch im Sonntagsspiel ließ der hohe Ballbesitz der Franzosen
kein strukturiertes Aufbauspiel der Deutschen zu. Dennoch probierte Coach Ulrich Pfisterer
verschiedene Spielerkombinationen aus und konnte sich vor allem über den beherzten Einsatz seiner jungen und erfahreneren Spieler freuen.