Aus dem Flieger ins Schiff

Einige Spieler sitzen in der Hotel-Lobby
Einige Spieler sitzen in der Hotel-Lobby

Wir sitzen im Bug unseres Hotels, auf Korbstühlen, warten auf Kapitän Pfisterer. Er hat unsere Pässe eingesammelt und versucht nun uns einzuchecken. Bisher verlief alles planmäßig. Der Flieger hob zur angekündigten Zeit ab, Thilo musste während des Fluges Cengiz festhalten und beruhigen – es gab relativ heftige Turbulenzen – alle unsere Koffer haben die Überführung geschafft. Doch nicht alle aus unserer Reisegruppe haben den Weg in die Türkei gefunden: Mulles Schaf ging auf dem Weg nach Antalya verloren. Zur besseren Erkennung hatte er ein kleines „schwarzes!“ Stoffschaf an seinen Koffer gebunden. Doch in Antalya kam dieses nie an. Wer weiß, wo es sich abgeseilt hat oder ob es bald in Streifen geschnitten an irgendeiner Straßenecke in Antalya angeboten wird.

Momentan spekulieren wir, ob Cengiz aufgrund gewisser nächtlicher Geräusche ein Zimmer auf einem Beiboot des Hotels bekommt. Uli kündigt an, dass er die Kajütenverteilung vornimmt. Nur gut, dass die „Kajüten“ stolze 33 m² groß sein sollen.

Unsere Zimmer

Hotelhalle von oben

Die Schiffsbauweise des Hotels bringt es mit sich, dass es quasi keine rechten Winkel auf den Gängen gibt. Das erschwert die Orientierung ungemein! Zudem befinden wir uns auf einer Veranstaltung, auf der mehrere hundert Blinde aller herren Länder anwesend sind, und demnach alle das gleiche Schicksal teilen: alle müssen sich in den unzähligen Quergängen und Zwischendecs, Aufzügen und Treppenhäusern zu Recht finden. Heute Abend wird es daher einen teaminternen Orientierungslauf geben. Fraglich ist noch, ob Fitness-Coach Raseta eine Topfschlagen-Staffel mit eingebundener Zimmersuche einflechten wird. Denn auch unsere Zimmer sind über das gesamte Schiff verteilt; von Stockwerk 1 bis 4, überall deutsche „blinde Passagiere!“

Hotel Queen Elizabeth in der Frontansicht

Pool-Landschaft unseres Hotels

Kapitän Pfisterer hat für heute neben einem ausgiebigen Besuch des Speisesaals eine Teambesprechung an einem bislang unbekannten, aber dafür „gemütlichen“ Ort angekündigt.

In den kommenden Tagen dürft ihr euch auf eine ausführliche Fotostory vom Hotel und der näheren Umgebung freuen. Laut Plan soll morgen die Gruppenauslosung stattfinden. Bisher wissen wir hierzu jedoch nichts Näheres.

Wir führen ein:

Den besonderen Gruß des Tages und das Zitat des Tages!

Das Team grüßt heute ganz herzlich Monika! Du bist bei uns!

Auf der Busfahrt zum Hotel gibt sich das Team über das Busmikrofon türkische Namen.
Marko Raseta stellt sich und unseren Torwart Gianmarco vor:“Isch bin der Murat und neben mir sitzt der Gian-Murat“

Alles im Lot auf’m Boot,

Alles in Buddha auf’m Kudda,

coole Truppe auffer Schaluppe!

Seb, Hein, Alex

2 Antworten auf „Aus dem Flieger ins Schiff“

Hi Jungs,

dankeschön :)) ich freue mich auf Fotos und viele Berichte

viele Grüße an alle

Monika mit Gombert

Klingt nach aufregender „Schiffsreise“. Bin in Gedanken bei Euch. Grüße an alle.
Von
Rainer Schildberger

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